Baukindergeld

Im Rahmen der KfW Förderung liegen neue Zahlen zum Thema Baukindergeld vor. Bis dato wurden bereits 147.000 Anträge für die Förderung gestellt. Das gesamte Volumen der Förderung liegt mittlerweile in einem Bereich über 3 Milliarden Euro. Aus NRW liegen davon die meisten Anträge vor. Hier leben die Antragsteller seltener auf dem Land und öfter in der Stadt, verdienen im Jahr maximal 40.000 Euro brutto und haben zwischen einem und zwei Kindern in ihrem Haushalt.

Die KfW, die Kreditanstalt für den Wiederaufbau, konnte nun eine Zwischenbilanz im Bereich des Baukindergeldes ziehen. Die staatliche Förderung sieht vor, besonders junge Familien zu unterstützen, deren Haushaltseinkommen im niedrigen bis mittleren Bereich liegt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass dieses Vorhaben durchaus erfolgreich verläuft:

Das Haushaltseinkommen von über 60 Prozent der Kunden liegt im Durchschnitt pro Jahr zwischen 0 und 40.000 Euro. Die Kinder sind bei nahezu zwei Dritteln aller Kunden im Alter zwischen 0 und 6 Jahren alt. Zum Zeitpunkt der Antragstellung leben bei über einem Drittel Kinder im Alter zwischen 0 und 2 Jahren im Haushalt.

Pro Antrag wird im Durchschnitt Baukindergeld für 1,7 Kinder angefordert. Dies entspricht im Durchschnitt genau der Geburtenrate der Frauen in Deutschland. Familien mit einem Kind machen unter den Antragstellern ganze 44 Prozent aus, Familien mit zwei Kindern kommen auf 42 Prozent und drei Kinder in der Familie gibt es bei 11 Prozent.

Antragsteller hauptsächlich aus NRW, die Immobilien in der Stadt kaufen

In Sachen des Baukindergeldes hat das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland, Nordrhein-Westfalen, ganz klar die Nase vorn. Hierher kommt der größte Teil der Antragsteller. Auf den folgenden Plätzen sind die Bundesländer Baden-Württemberg, sowie Bayern und Niedersachsen vertreten. In den städtischen Regionen wurden ganze 60 Prozent aller Anträge gestellt, auf den ländlichen Raum fallen dagegen lediglich die restlichen 40 Prozent. Zum größten Teil wird das Baukindergeld dazu genutzt, Bestandsimmobilien zu erwerben, nämlich zu 75 Prozent. Auf 25 Prozent kommen dagegen die Käufe von Neubauten.

Ein Drittel der verfügbaren Förderung des Baukindergeldes ist ausgeschöpft

Bis Ende des Jahres 2019 zeigt wurden über 147.000 Anträge auf die KfW Förderung gestellt . Dies entspricht einem Volumen von nahezu 3,1 Milliarden Euro. Insgesamt zur Verfügung stehen für das Baukindergeld 10 Milliarden Euro. In dem Fördertopf ist also noch einiges drin, um noch mehr Familien auf dem Weg in ihr Eigenheim zu unterstützen.

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