Wenn es um die Kreditwürdigkeit in Deutschland geht, fällt schnell das Wort „Schufa“. Doch nicht jeder weiß, dass es einen feinen, aber entscheidenden Unterschied gibt zwischen einer negativen Schufa-Auskunft und einem negativen Schufa-Score. Dieser Unterschied ist besonders relevant, wenn Sie einen Kredit oder eine Baufinanzierung, wie sie elbehyp.de anbietet, beantragen möchten.
Was ist eine „negative Schufa-Auskunft“?
Eine „negative Schufa-Auskunft“ ist die direktere und schwerwiegendere Hürde. Sie liegt vor, wenn Ihre Schufa konkrete, nachweisbare und bereits eingetretene Zahlungsausfälle oder gekündigte Darlehen enthält.
Die „harte“ Negativmeldung
Eine harte Negativmeldung bedeutet, dass Sie Ihren Verpflichtungen trotz Mahnung nicht nachgekommen sind. Typische Beispiele hierfür sind:
Geplatzte Kredite: Ein Kredit wurde fällig gestellt und nicht zurückgezahlt.
Inkassoverfahren: Forderungen wurden an ein Inkassobüro übergeben.
Eidesstattliche Versicherung / Haftbefehl zur Erzwingung der eidesstattlichen Versicherung.
Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens.
Konsequenz: Liegt eine negative Auskunft vor, wird dies von Banken und Kreditgebern als hohes Ausfallrisiko bewertet. Die Folge ist meist eine sofortige Ablehnung des Finanzierungsantrags, da die Bank regulatorisch oder intern keine Kredite an Personen mit solch gravierenden Merkmalen vergeben darf, jedoch gibt es Banken mit denen elbehyp.de zusammen arbeitet, welches auch bei diesen Merkmalen eine Finanzierung begleiten.
Was ist ein „negativer Schufa-Score“?
Der Schufa-Score (oft als Basisscore bezeichnet) ist eine rein statistische Wahrscheinlichkeitsberechnung. Er ist eine Zahl, die in der Regel zwischen 0 und 100% liegt und die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der Sie Ihre Zahlungsverpflichtungen zukünftig erfüllen werden.
Die Kennzahl für Ihre Bonität
100% steht für das geringste Risiko.
Ein Score unter 90% wird oft bereits als „erhöhtes Risiko“ angesehen, kann aber noch finanzierbar sein.
Ein sehr niedriger Score (z.B. unter 50%) gilt als „sehr hohes Risiko“.
Was beeinflusst den Score negativ?
Ein negativer Score muss keine harte Negativmeldung bedeuten. Er kann auch durch weniger gravierende Faktoren beeinflusst werden, die statistisch ein höheres Risiko andeuten:
Häufiger Kontowechsel: Statistisch gelten Kunden, die oft das Girokonto wechseln, als risikoreicher.
Viele kleine Kreditanfragen: Zu viele Anfragen in kurzer Zeit (Achtung: nicht mit Konditionsanfragen verwechseln) deuten auf einen erhöhten Finanzierungsbedarf hin.
Zu viele Kreditkarten oder Girokonten: Eine hohe Anzahl kann die Kreditlinie als zu hoch erscheinen lassen.
Wohnortwechsel: Häufige Umzüge können den Score statistisch senken.
Konsequenz: Ein negativer Score führt in der Regel nicht direkt zur Ablehnung, sondern zu schlechteren Konditionen (höherer Zinssatz) oder dazu, dass die Bank zusätzliche Sicherheiten (z.B. höhere Eigenkapitalquote) verlangt. Nur bei einem extrem niedrigen Score wird es kritisch.
Ihre Spezialisten von elbehyp.de wissen: Wir prüfen nicht nur blind die Schufa. Wir analysieren Ihre gesamte Situation und wissen, welche Banken bei einem schlechten Score finanzieren und wo die Chancen bei einer bereinigten Negativ-Auskunft liegen.
Sprechen Sie uns an – wir bringen Licht ins Dunkel Ihrer Finanzen!